Selbst gebaut. Heute läuft sie ohne uns.
Unsere Firma ist ein eingetragener Messstellenbetreiber, selbst gebaut — mit eigener Software und eigener Hardware. Zwölf Leute machen die Arbeit von dreißig. Nicht weil wir härter arbeiten, sondern weil ein System die Arbeit erledigt. Exakt nach Mustern, die wir festgelegt haben.
Derselbe Dienstagmorgen. Vorher und nachher.
Nicht weniger Post. Dieselbe Menge — nur landet sie nicht mehr auf unseren Schreibtischen.
So sieht ein Muster aus, dem wir den Posteingang anvertrauen.
Wer jede Antwort freigibt, hat nichts automatisiert — er hat nur das Schreiben durch Lesen ersetzt. Ein Muster hat fünf Teile. Der wichtigste ist der letzte.
- Dank und Einordnung der Anfrage
- Preisspanne mit den drei Faktoren, die sie bestimmen
- Was wir für ein konkretes Angebot brauchen
- Link zur Terminbuchung
- Nie einen Festpreis nennen
- Nie einen Termin zusagen, der nicht im Kalender steht
- Nie über Konditionen anderer Kunden sprechen
- Nie eine Frist nennen, die nicht hinterlegt ist
Sechs Etappen bis zum Posteingang, der sich selbst beantwortet.
Jede Etappe hat ein Ergebnis, eine Kennzahl — und einen Abschnitt darüber, was schiefgeht. Der ist der eigentliche Wert.
Bestandsaufnahme
Eine Woche mitschreiben. Fast alle schätzen zu niedrig und übersehen die Sammeladressen, über die die halbe Firma läuft.
Die Umzugsentscheidung
Die Etappe, die sonst niemand nennt. Ein Hoster-Postfach ohne API, OAuth und Labels trägt keine Automatisierung. Der teuerste Fehler: erst automatisieren, dann umziehen.
Der Musterkatalog
Fünf Teile je Muster. Drei Muster reichen zum Start, zwanzig scheitern. Ohne Verbotsteil erfindet das System im Zweifel etwas Plausibles.
Entwurfsmodus
Zwei bis vier Wochen schreibt das System, du gibst frei. Gemessen wird die Korrekturquote — und jede Korrektur gehört zurück ins Muster, nicht in die einzelne Antwort.
Scharfschalten
Muster für Muster, nie alles auf einmal. Vorher stehen Eskalationsregeln, Stichprobe, Protokoll und ein Kill-Switch.
Zustellbarkeit und Recht
SPF, DKIM, DMARC. Pflichtangaben auch in automatischen Antworten. Aufbewahrung. Unbequem — und der Grund, warum das Ganze standhält.
Drei Wege zum System. Der Preis sinkt nie — er steigt nur für die, die später kommen.
Nova Inside öffnet am 23. November 2026. Die ersten hundert Mitglieder zahlen den halben Preis — dauerhaft, solange sie dabei bleiben.
Nova Inside
Das Abo hinter dem Newsletter. Der komplette Posteingang-Umbau, alle Bauteile, die Leute, die ihn auch gerade machen.
- Der Posteingang-Umbau in sechs Etappen — Video und Textfassung
- Musterkatalog-Vorlage mit den fünf Teilen je Muster, inklusive Verbotsteil
- Alle Bauteile zum Import: Docker-Stack, Prompts im Wortlaut, Freigabe-Dashboard
- Ein Live-Build pro Monat, Aufzeichnung in der Bibliothek
- Community und Sprechstunde, einmal im Monat
Startet Nova Inside nicht bis zum 31. Dezember 2026, bekommst du den vollen Betrag zurück. Monatlich jederzeit kündbar.
Nova Pro
Begleitete Umsetzung für alle, die den Umbau nicht allein machen wollen — in kleiner Runde, mit mir.
- Alles aus Nova Inside
- Sprechstunde alle zwei Wochen, höchstens zwanzig Teilnehmer
- Dein Musterkatalog wird gemeinsam gebaut und gegengelesen
- Direkter Draht zwischen den Terminen, wenn etwas klemmt
Nova Setup
Für Firmen, die das Ergebnis wollen, nicht den Bauplan. Das Audit zeigt, was bei euch automatisierbar ist — und in welcher Reihenfolge.
- Audit: Prozesslandkarte, Zeitfresser-Analyse, Automatisierungsplan
- Implementierung: Aufbau bei euch, sechs bis zehn Wochen, Anbindung, Schulung — ab 29.000 €
- Betrieb: Wartung, Weiterentwicklung, Kostenmonitoring — ab 1.900 € im Monat
Alle Preise netto. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer und Unternehmen; Verträge mit Verbrauchern kommen nicht zustande. Zahlung über Stripe, Rechnung per E-Mail. Einzelheiten zu Laufzeit, Kündigung und Vorverkauf in den AGB.
Jeden Dienstag ein Prozess. Auseinandergenommen.
Was er vorher gekostet hat. Wie er gebaut ist. Welches Muster dahintersteckt. Was schiefgegangen ist. Und was er heute kostet. Aus einer echten Firma, mit echten Zahlen — auch den Fehlern.
Die Anmeldung wird per E-Mail bestätigt. Der Versand läuft über MailerLite; Öffnungen und Klicks werden ausgewertet, damit ich weiß, welche Ausgaben gelesen werden. Abmeldung jederzeit über den Link in jeder E-Mail. Einzelheiten in der Datenschutzerklärung.
Immer dieselben sechs Teile.
Was es vorher gekostet hat
In Minuten, Euro oder verlorenen Aufträgen. Keine Schätzung, die echte Zahl.
Wie es gebaut ist
Der Mechanismus in normalem Deutsch. Kein Werkzeugname ohne Grund.
Der Bauplan
Screenshot, Muster im Wortlaut, Ablaufskizze. So viel, dass du es nachbauen kannst.
Was schiefgegangen ist
Jede Ausgabe nennt einen Fehler. Das ist der Teil, den die anderen weglassen.
Was es heute kostet
Ein Satz. Vorher und nachher, damit du weißt, ob sich der Aufwand lohnt.
Ein Schritt für dich
Etwas, das du diese Woche in unter dreißig Minuten selbst tun kannst.
Wir haben gebaut, was wir nicht kaufen konnten.
Fünfzehn Jahre lang war ich im Immobiliensegment tätig, mit eigenen Handwerkern. Wir wollten unsere Mehrparteienhäuser mit Solar ausstatten und den Strom an die Mieter verkaufen. Am Markt fand ich niemanden, der das so konnte, wie wir es brauchten. Also haben wir es selbst gebaut, mit eigener Software und eigener Hardware. Heute sind wir ein eingetragener Messstellenbetreiber.
Davor war ich im Finanzvertrieb, in führender Position. Die Geschäfte davor wuchsen, indem Menschen dazukamen — mehr Vertrieb, mehr Handwerker, mehr Entwickler. Und wenn der Markt kippte, blieben die Kosten. Unsere heutige Firma ist die erste, in der ich das umgedreht habe: Sie wächst an Systemen, nicht an Menschen.
Das System sortiert den Posteingang, beantwortet Kundenmails, fasst Angebote nach, ordnet Tickets ein und legt uns montags den Bericht hin. Es läuft unabhängig davon, wo wir gerade sind — nicht Abwesenheit, sondern Unabhängigkeit vom Ort.
Es antwortet nicht frei, sondern exakt nach unseren Mustern. Was in ein Muster passt, geht raus. Was nicht hineinpasst, landet bei uns. Die Kontrolle steckt nicht darin, jede Mail zu lesen — sondern darin, die Muster zu bauen.
Ich bin Michael und habe dieses System gebaut. Hier zeige ich, wie — und ich baue es für andere, die es nicht selbst machen wollen.
Das Bauprotokoll dieser Website
Diese Seite ist selbst einer der Prozesse: von der leeren Datei bis hierher mit demselben System gebaut, mit dem wir den Posteingang umgebaut haben. Die Zahlen stehen hier, weil sie zum Produkt gehören.
- Die erste Farbwelt sah nach unserer alten Firma aus. Grün raus, Blau rein — zweimal umgebaut, bis nur noch eine Farbe übrig war.
- Das erste Fotoband war gestreckt. Ein Querformat auf ein Breitbild gezwungen, sah künstlich aus. Ersetzt durch echte Fotos im richtigen Format.
- Der Upload per API ging nicht. Die Schnittstelle war aus der Arbeitsumgebung gesperrt. Jetzt geht ein ZIP von Hand hoch — eine Minute, kein Drama.
- Ein Impressumshinweis war veraltet. Der Verweis auf die EU-Streitbeilegungsplattform — die gibt es seit Juli 2025 nicht mehr. Erst beim Gegenlesen aufgefallen.